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Generationswechsel im Zunftvorstand

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Beim Jahrtag der Büttnerzunft in den Bürgerspital-Weinstuben in Würzburg wurde Büttnermeister Andreas Aßmann aus Eußenheim zum neuen Zunftmeister der Büttnerzunft Würzburg gewählt. Er folgt Robert Braungardt aus Sommerhausen, der das Amt über dreißig Jahre innehatte. Als 2. Zunftmeister tritt Winfried Wald (Unterpleichfeld) die Nachfolge von Karl-Heinz Aßmann (Eußenheim) an.

Die Zunftmitglieder bedankten sich bei ihren beiden scheidenden Zunftmeistern für ihre jahrzehntelange Vorstandsarbeit. Mit den Neubesetzungen hat die Zunft die Weichen für die Zukunft gestellt. Ihre Hauptaufgabe sehen die neuen Vorstände darin, die Zunft noch attraktiver für junge Berufskollegen zu machen, um so den Fortbestand der Zunft zu sichern.

Die Büttnerzunft Würzburg von 1373 e.V. mit ihren 38 Mitgliedern ist eine Vereinigung von fränkischen Büttnermeistern und Kellermeistern, die aus dem Büttner- oder Weinküferhandwerk hervorgegangen sind. Neben dem fachlichen Austausch pflegen und bewahren die Mitglieder die Tradition der alten Handwerkszunft.

Die wertvollsten Utensilien, wie der Zunftpokal von 1736, sind als Dauerleihgabe im Mainfränkischen Museum ausgestellt. Dort ist auch eine vollständig eingerichtete Büttnerwerkstatt zu besichtigen, deren komplette Einrichtung von den Zunftmitgliedern stammt. Alljährlich am ersten Septemberwochenende wird die Herstellung von Weinfässern beim Museumsfest im Innenhof des Museums vorgeführt. Die Büttnerzunft ist zuversichtlich, dass sie auch nach der Neukonzeption des Museums ihren festen Platz im Museum behalten wird.

Die neuen Zunftmeister und ihre Vorgänger. Im Bild v.l.: Winfried Wald, Robert Braungardt, Karl-Heinz Assmann und Andreas Assmann. Foto: Büttnerzunft Würzburg
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