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„Niederfall“ im Kloster Himmelspforten

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Die weltberühmte Lage Würzburger Stein mit ihrem einzigartigen Terroir sowie der Festvortrag von Domkapitular i.R. Dr. Jürgen Lenssen, das Weinjahr 2017 und das gemeinsame Winzeressen im Kreuzgang vom Kloster Himmelspforten standen im Mittelpunkt der diesjährigen Herbstabschlussfeier des VDP.Franken in Würzburg.

Den Auftakt des nachmittäglichen Fachprogramms bildete eine Wanderung durch den Würzburger Stein, bei der die örtlichen VDP-Winzer die Lage mit all ihren Besonderheiten vorstellten. Daran anschließend folgte eine Verkostung aktueller und gereifter Lagenweine der Würzburger VDP-Weingüter am Stein, Bürgerspital, Juliusspital und Staatlicher Hofkeller. Die Großen Gewächse der Rebsorten Silvaner, Riesling und Weißburgunder reichten bis in das Jahr 2003 zurück und zeigten eindrucksvoll ihr Lagerungspotential auf.

Am Abend trafen sich alle VDP-Winzer und ihre Gäste zum „Niederfall“, dem traditionellen Erntedankfest der Prädikatsweingüter, im Kloster Himmelspforten in Würzburg. In der Kapelle hielt Domkapitular i.R. Dr. Jürgen Lenssen seinen Festvortrag zum Thema „Wein – Kult oder Kultur.“   

Eine Bilanz des Weinjahres 2017 zog Weinfachberater Hermann Mengler (Bezirk Unterfranken). „In diesem Jahr galt es, einen kühlen Kopf zu bewahren. Noch vor zehn Jahren wäre der Jahrgang nicht so ausgegangen wie heuer. Es gab einfach keinen festen Fahrplan. Wir hatten immer wieder mit Wetterextremen zu kämpfen“, berichtete Mengler. Während es normalerweise 100 Tage von der Blüte bis zur Lese sind, waren es nach Menglers Worten in diesem Jahr nur 88 Tage und der Lesestart so früh wie nie zuvor. Bereits Anfang Oktober sei die Weinlese in Franken weitgehend beendet gewesen. „Es gibt bei den Weinen eine große Bandbreite. Beeindruckend sind die tollen Aromen. Es ist ein komplementärer Jahrgang zu 2015 und 2016. Mein Tipp: Kaufen und trinken,“ so lautet das Fazit des Fachberaters.

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